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§ 21 UVgO

Vergabeunterlagen

Materialien zu § 21 UVgO

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VergabeVorschriften.de KI-Kommentar UVgO
Stand: Oktober 2026

KI-Kommentierung zu § 21

Stand

Oktober 2026

Auslegung

Verfahrensanforderungen und spätere Vertragspflichten sind klar zu trennen; preisbildende Risiken müssen rechtzeitig erkennbar sein. VOL/B gilt nur bei wirksamer Einbeziehung. Vertragsstrafen für Fristüberschreitung setzen drohende erhebliche Nachteile und angemessene Begrenzung voraus.

Sicherheiten bleiben begründungsbedürftig; die Fünfprozentgrenze ersetzt weder Erforderlichkeit noch zivilrechtliche Klauselkontrolle. Baurechtliche Strafklauselurteile sind nur bei vergleichbarer Belastung übertragbar.

Rechtsprechung

BGH, Urteil vom 15.2.2024 – VII ZR 42/22, ECLI:DE:BGH:2024:150224UVIIZR42.22.0. Eine Vertragsstrafenobergrenze anhand der ursprünglichen Auftragssumme kann bei sinkender Abrechnungssumme die zulässige Belastung überschreiten und als AGB unwirksam sein.

BGH, Urteil vom 20.11.2012 – X ZR 108/10, Friedhofserweiterung, NZBau 2013, 180. Eine Aufhebung wegen überhöhter Preise verlangt eine vertretbare Kostenschätzung und Gesamtwürdigung; Unterlagen sind aus Sicht verständiger fachkundiger Bieter auszulegen.

Normverweise

Quelle: VergabeVorschriften.de KI-Kommentar UVgO

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